Prof. Dr. Wolfgang Frhr. von Stetten

Lebensaufgabe

 

Lebensaufgabe und zugleich Hobby ist und war die Renovierung des Ausbaus der Burg und Burganlage. 1964, nach dem Tod des Großvaters, gab es 15 Miteigentümer in dem zersplitterten Besitz, sodass jede Renovierungs- und Restaurierungsmaßnahme problematisch war.

 

Im Laufe von 25 Jahren gelang es Wolfgang v. Stetten die Burg- und Burganlage durch Tausch und Kauf in Alleineigentum zu bekommen. Um in Zukunft eine Zersplitterung zu verhindern, gründete der die Wolfgang-Stetten-Stiftung, als deren Präsident er die Restaurierung und Erhaltung konsequent fortführte.

 

Heute ist die Burganlage mit Mauern und Türmen in einem sehr guten Zustand. Das Barockschloß, Baujahr 1716, konnte nach langen Verhandlungen von einem Familienzweig aus Kanada erworben werden und wird in den nächsten Jahren renoviert.

 

Um die Burganlage auf Dauer zu erhalten, gründete Prof. Dr. Wolfgang Frhr. v. Stetten den besonderen Altersruhesitz Residenz Schloß Stetten. Heute leben in etwa 20 verschiedenen Häusern und einer Pflegestation mit 50 Einzelzimmern ca. 250 Personen, für die eine eigene Infrastruktur aufgebaut wurde.

Aus einer veralteten Burganlage mit wenigen Einwohnern ist heute ein blühendes und lebendiges Dorf mit Zukunft entstanden. Sein Leben lang hat er darauf hingewirkt - möge es für die nächsten Generationen erhalten bleiben.

 

 

 

Lebenslauf

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Prof. Dr. Wolfgang Frhr. v. Stetten
74653 Künzelsau-Schloß Stetten


Prof. Dr. Wolfgang Frhr. v. Stetten wurde am 22.01.1941 in 

Niederwartha / Meißen als 4. Kind der Eheleute Kurt Frhr. v. Stetten und seiner Ehefrau Hedwig, geb. Kemmer, geboren. Der Vater fiel als Flugzeugführer am 20. Mai 1941 auf Kreta.


Besuch der Grundschule in Kocherstetten, des altsprachlichen Gymnasiums Minden und des Schlossgymnasiums Künzelsau. Abitur 1961 in Münster/Westfalen, Studium der Volkswirtschaft von 1961 – 1964 an der Universität Köln.

Ab 1964 Aufbau eines landwirtschaftlichen Betriebes, Spezialisierung auf Aufzucht, Schlachten und Vermarktung von Truthähnen. Unter dem Motto: „Die Pute das Kalb der Zukunft“, war er Pionier des Siegeszuges von Truthahnfleisch in Deutschland. Unter der Marke „Schloß Stettener Truthahnspezialitäten“ wurde der größte deutsche Truthahnverarbeitende Betrieb zunächst in Schloß Stetten, später in Rot am See errichtet.

 

  • 1968 – 1970 Studium der Rechtswissenschaft in der Universität Würzburg mit Abschluss des Erstes juristischen Staatsexamens
  • 1971 – 1974 Referendartätigkeiten, Landkreis Würzburg, Landgericht Würzburg, Stadt Würzburg und 2 Semester Studium an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer
  • 1973 Promotion zum Dr. jur.
  • 1974 Zweites juristisches Staatsexamen in München
  • 1974 – 1984 Richter bei den Amts- und Landgerichten Ellwangen, Langenburg, Crailsheim und Bad Mergentheim
  • 1984 – 1991 Professor für Handels- und Wirtschaftsrecht an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Heilbronn
  • Seit 1983 Aufbau eines Altersruhesitzes in Künzelsau Schloß Stetten, Künzelsau und Bad Mergentheim, z. Zt. etwa 180 Mitarbeiter

 

1969 Heirat mit der Schweizerin Silvia, geb. Forrer, 3 Kinder. Der älteste Sohn Christian Alexander, geb. 1970, ist Abgeordneter des Deutschen Bundestages seit 2002, der 2. Sohn Richard Hermann, geb. 1971, ist aktiver Offizier der Bundeswehr, Tochter Dr. Franziska Mathilde, geb. 1976, war nach einem internationalen Betriebswirtschaftsstudium Exportmanagerin in einer internationalen namhaften Firma und ist seit 2010 Geschäftsführerin der Residenzen Schloß Stetten.

Politische Positionen und andere

  • 1968 Gemeinderat von Kocherstetten (jüngstes Gemeinderatsmitglied im Kreis Künzelsau) später Stadtrat von Künzelsau (insgesamt 26 Jahre)
  • 1974 jüngstes Kreistagsmitglied des neu geschaffenen Hohenlohekreises (insgesamt 15 Jahre)
  • 12 Jahre Zweitkandidat für den Landtag von Baden-Württemberg
  • 1990 als Nachfolger von Dr. Philipp Jenninger als Direktkandidat im Wahlkreis Schwäbisch Hall / Hohenlohe gewählt bis 2002
  • Auf kommunalpolitischer Ebene Mitglied im Ortschaftsrat von Kocherstetten (inzwischen der Älteste)
  • Seit 2005 Vorsitzender der Landessenioren-Union der CDU Baden-Württemberg                        
  • Seit 2010 stellvertretender Bundesvorsitzender der Senioren-Union Deutschlands

Vereinsmitgliedschaften und andere

  • Hedwig-Stiftung Künzelsau-Schloß Stetten, Vorsitzender des Vorstands
  • Künzelsauer Burgfestspiele GmbH Künzelsau, Geschäftsführender Vorstand
  • Seniorentreff Künzelsau, Vorsitzender des Vorstands
  • Stauder-Stiftung Künzelsau- Schloß Stetten, Vorsitzender des Vorstands
  • Baron-Wolfgang-Stetten-Stiftung Künzelsau-Schloß Stetten, Vorsitzender des Vorstands
  • Anne-Schmidt-Brücken-Stiftung Künzelsau-Schloß Stetten, Vorsitzender
  • Seit 2004 Honorarkonsul der Repubilk Litauen
  • Confrérie de la Chaîne des Rôtisseurs Paris, Baillage National d’Allemagne, Bailli Délégué Honoraire
  • Mitglied der Ordensregierung des Johanniterordens als Ordenswerkmeister
  • Mitglied des Präsidialrates der Johanniter Unfallhilfe e. V.
  • Ehrenkommendator des Johanniterordens

Auszeichnungen

  • 1989 Freiherr-vom-Stein-Medaille
  • 1990 Bundesverdienstkreuz am Bande
  • 1996 Litauischer Gediminas Orden
  • 1996 Estnischer Marien Orden
  • 2003 Ehrenbürger des Kreises Kelme, Litauen
  • 2016 Ehrenbürger des Kreises Jurbarkas, Litauen
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